Die Würth-Gruppe, ein Tochterunternehmen der Adolf Würth GmbH & Co. KG, ist eines der führenden Unternehmen in der Entwicklung, Produktion und im Vertrieb von Befestigungs- und Montagematerial.
Das Unternehmen verwaltet ein umfangreiches Portfolio von mehr als 125.000 Produkten. Trotz seiner starken Marktposition bleibt die Digitalisierung der Beschaffung in unterschiedlichen Kundenumgebungen eine zentrale Herausforderung, insbesondere bei der elektronischen Beschaffung, wo große Kunden oft sehr unterschiedliche Anforderungen haben, selbst wenn es Marktstandards gibt.
Deshalb hat Würth die Notwendigkeit erkannt, Beschaffungsprozesse besser zu vernetzen und arbeitet nun eng mit führenden E-Procurement-Systemen und -Plattformen zusammen. Das Unternehmen hat die Harmonisierung der Kundenprozesse vorangetrieben und ein nahtloses Onboarding zu SAP Business Netzwerk. Gleichzeitig unterstützt Würth seine Kunden aktiv bei der Harmonisierung und Digitalisierung der eigenen internen Abläufe.
Als weltweit größte Beschaffungsplattform ermöglicht SAP Business Network eine effizientere Beschaffung und automatisierte Auftragsabwicklung und bietet durchgängige Transparenz über den gesamten Bestell- und Rechnungsfluss zwischen Würth und den beteiligten Kunden. Dieser umfasst Bestellungen, Lieferbestätigungen und Rechnungen, wobei Ausnahmen durch klar definierte Workflows verwaltet werden.
Zeitersparnis und Effizienzsteigerung: sieben Minuten Zeitersparnis pro Bestellung
Die manuelle Bearbeitung von Aufträgen, die als PDF oder über nicht integrierte Kanäle verschickt werden, verursacht einen unverhältnismäßig hohen Aufwand, insbesondere im Verhältnis zum Auftragswert, da es sich bei indirekten Materialien oft um kleinere Auftragswerte mit vielen Auftragspositionen handelt.
Durch die Automatisierung spart Würth im Durchschnitt etwa sieben Minuten pro Bestellung - das sind rund 490.000 Minuten pro Jahr oder etwa 8.167 Stunden. Die Plattform ermöglicht die digitale Übermittlung von Bestellungen, den Austausch von Katalogen und den automatisierten Abgleich von Rechnungen, was die Prozesseffizienz erheblich verbessert.
Nahtlose Einkaufsreise für Kunden
Mit rund 3.000 Außendienstmitarbeitern in Deutschland, mehr als 600 Abholfilialen und zahlreichen Vor-Ort-Lagerlösungen, darunter auch Schankautomaten, bietet Würth seinen Kunden ein echtes Omnichannel-Einkaufserlebnis. Über das SAP Business Network können all diese Touchpoints nahtlos integriert werden. Kunden, die sich für diesen Ansatz entscheiden, erhalten volle Transparenz, da jede Bestellung direkt in ihrem eigenen System sichtbar wird.
Ein führendes Unternehmen der Baubranche hat in Zusammenarbeit mit Würth Dosiergeräte und Filialabholungen in das SAP Business Network integriert und damit seine Beschaffungsprozesse digitalisiert. Durch die Integration konnten manuelle Tätigkeiten in der täglichen Bestellabwicklung von Standardprozessen weitgehend eliminiert werden. Ausnahmen werden automatisch erkannt und durch definierte Workflows geleitet, Zahlungsanweisungen werden nach erfolgreichem Abgleich von Bestellung, Warenbestätigung und Rechnung ausgelöst.
Stärkere Partnerschaft zwischen Lieferanten und Kunden
Neben operativen Einsparungen und einer verbesserten Zusammenarbeit verbessert Würth das Kundenerlebnis durch eine zeitnahe Integration von Beschaffung, Rechnungsstellung und Logistik. Digitalisierte Beschaffungsprozesse tragen dazu bei, Kundenanforderungen zuverlässiger zu erfüllen und die Partnerschaft zwischen Lieferant und Kunde weiter zu stärken.