EY stellt $100 Millionen bereit, um Kompetenzen im Bereich Transformation zu belohnen

EY hat einen Fonds in Höhe von $100 Millionen angekündigt, um Mitarbeiter zu belohnen, die zu einer sogenannten ‘zukunftsfähigen Belegschaft’ beitragen. Zielgruppe sind dabei diejenigen, die durch Innovation, den Einsatz neuer Technologien und Wachstumsinitiativen Ergebnisse erzielen. Die Auszahlung erfolgt zusätzlich zur regulären Vergütung und gilt unternehmensweit.

Für Finanzberater in der DACH-Region sind diese Kriterien besonders hervorzuheben. EY verknüpft die Vergütung ausdrücklich mit der Fähigkeit, Veränderungen voranzutreiben und Transformationen zu gestalten, und geht damit über den üblichen Bonus hinaus, der an abrechenbare Stunden oder Kundenerlöse geknüpft ist. Der Fonds weist den Fähigkeiten, die Unternehmen oft als wertvoll angeben, einen konkreten Dollarbetrag zu: die Fähigkeit, Veränderungen durchzusetzen, neue Systeme zum Laufen zu bringen und die Arbeitsweise eines Teams zu verändern.

Wir haben in diesem Jahr erfahrene Berater vermittelt, die bei Verhandlungen genau mit dieser Situation konfrontiert waren. Kandidaten, die auf eine konkrete von ihnen geleitete Transformation, eine von ihnen durchgeführte Systemmigration oder einen von ihnen neu gestalteten Prozess verweisen konnten, konnten höhere Vergütungspakete erzielen. Arbeitgeber in München, Zürich und Frankfurt sind bereit, für diese Erfolgsbilanz einen Aufschlag zu zahlen, und dass EY dies beziffert, festigt diese Erwartung auf dem gesamten Markt.

Der Welleneffekt spielt für Personalverantwortliche in mittelständischen Unternehmen eine Rolle, die um dieselben Talente konkurrieren. Wenn ein Unternehmen der „Big Four“ sechsstellige Boni für die Umsetzung von Transformationsprojekten zahlt, erwarten Kandidaten auch anderswo eine vergleichbare Anerkennung. Unternehmen, die um hochqualifizierte Beratungstalente konkurrieren, sollten eine klare Antwort parat haben, wenn ein Bewerber fragt, wie sein Beitrag zum Wandel gewürdigt wird. Die Höhe der Vergütung anzupassen ist weniger wichtig als zu zeigen, dass Transformationsarbeit in der Vergütungsstruktur Gewicht hat.

Fachkräfte, die über ihren nächsten Karriereschritt nachdenken, sollten sich überlegen, ob ihre derzeitige Position ihnen die Projekte bietet, mit denen sie sich diese Erfolgsbilanz aufbauen können. Ein Jahr, in dem man sich um den reibungslosen Betriebsablauf gekümmert hat, macht sich im Lebenslauf anders bemerkbar als ein Jahr, in dem man eine Systemumstellung oder eine Prozessumgestaltung umgesetzt hat.

Angeregt durch einen Bericht von CFO Dive.

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