SAP hat eine erhebliche Ausweitung seiner akademischen Partnerschaften angekündigt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Vorbereitung von Studenten auf das, was das Unternehmen das Zeitalter der agentenbasierten KI nennt. Die Initiative richtet sich direkt an Universitäten, um die neuesten KI-Funktionen von SAP in Studiengänge einzubetten, bevor die Absolventen überhaupt den Arbeitsmarkt erreichen.
Das ist wichtig, weil sich dadurch die Ausgangssituation ändert. In unserer SAP-Praxis sehen wir seit langem eine Lücke zwischen dem, was Universitäten lehren, und dem, was Personalchefs brauchen. Diese Lücke wurde in der Regel durch Graduiertenprogramme und Schulungen am Arbeitsplatz überbrückt. Wenn es SAP gelingt, KI-Kenntnisse in den Lehrplan aufzunehmen, wird der Berufseinsteiger der kommenden Jahre über Fähigkeiten verfügen, die sich heutige Fachkräfte im mittleren Berufsleben möglicherweise erst separat aneignen müssen.
Wir beobachten dies genau, weil es die Wettbewerbsdynamik für Arbeitgeber verändert. Unternehmen, die sich auf Schulungsprogramme verlassen haben, um Nachwuchskräfte auf den neuesten Stand zu bringen, werden feststellen, dass die besten Absolventen die Tools bereits kennen. Es stellt sich die Frage, ob Ihr Team bereit ist, sie auf diesem Niveau einzusetzen, oder ob Sie noch Mitarbeiter in Systeme einarbeiten, die bereits überholt sind.
Für Bewerber, die derzeit ihre SAP-Karriere aufbauen, ist die Konsequenz klar. Das grundlegende Wissen, das Sie vor fünf Jahren ausgezeichnet hat, wird Sie in fünf Jahren nicht mehr auszeichnen. Wer auf dem DACH-Markt wettbewerbsfähig bleiben will, kommt nicht mehr umhin, sich mit der KI-Ausrichtung von SAP zu befassen.
Angeregt durch einen Bericht des SAP News Centre. Lesen Sie den Originalartikel.